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Fichte und Zirbe mit Spitzenpreisen

Auf der 8. Tiroler Nadelwertholz-Submission des Waldverbandes Tirol am 26. Januar wurde von 49 Waldbauern edles Gebirgsholz aus Tirol und Vorarlberg angeboten. Die „Braut“ war eine Haselfichte für 1015 €/fm.

Die Fichte erreiche einen Durchschnittspreis von € 149/fm, das Höchstgebot lag bei € 1015 €/fm. Die Lärche erzielte im Schnitt 215 €/fm, bei einem Höchstpreis von 484 €/fm. Für die Tanne wurden im Schnitt 108 €/fm erzielt, das Höchstgebot lag hier bei 273 €/fm. Der Durchschnittspreis der Zirbe lag bei 425 €/fm, bei einem Höchstgebot von 503 €/fm.

„Insbesondere bei den wichtigen Gebirgsbaumarten Fichte, Tanne, Lärche und Zirbe konnte ein Mehrwert von 40.000 € im Vergleich zu den üblichen Marktpreisen erzielt werden“, erklärt Waldverbandsobmann Rudolf Kröll.

Mit 1015 €/fm, beziehungsweise 2100 € für das gesamte Bloch erzielte eine 5 m lange Haselfichte den höchsten Preis, der je in Tirol für eine Fichte gezahlt wurde.

Hochwertiges Fichtenholz wird vorwiegend für Instrumentenholz und Tischlerarbeiten verwendet. Starke und schöne Tannen finden als breite Bodendielen und im Saunabau Verwendung.


Autor: Philipp Matzku
24.02.2021, 10:38 MEZ

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