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Waldpreise im Vergleich

Am günstigsten sind die Waldquadratmeterpreise im Burgenland, am höchsten in Salzburg. Die durchschnittlich gehandelte Waldnutzfläche ist laut einer Untersuchung der Immobilienplattform willhaben und des Grundbuchexperten IMMOunited im Zeitraum 2015 bis 2020 um 32% gewachsen.

Im Schnitt um unter 1 €/m2 wechselten 2020 Waldgrundstücke im Burgenland den Eigentümer. Dabei wurde im östlichsten Bundesland rund 12.000 € für eine im Schnitt 13.000 m2 große Fläche gezahlt. In Salzburg wurde im Vergleich dazu mehr als 2 €/m2 gezahlt. Die Transaktionssummen bewegten sich dort bei rund 100.000 €.

Das Durchschnittsalter der Käufer liegt bei 49 Jahren, variiert jedoch ebenfalls nach Bundesland. Die jüngsten Käufer fanden sich mit 47 Jahren im Burgenland. In Tirol liegt das Durchschnittsalter beim Kauf bei 51 Jahren. Der jüngste Waldkäufer war 2020 zum Zeitpunkt der Kaufvertragsunterzeichnung 15 Jahre, der älteste 94 Jahre alt.

Die teuersten Waldtransaktionen waren 2020 mitmit 7 Mio. € in Pressbaum, gefolgt von 6,3 Mio. € in Kapfenberg. In beiden Fällen ging es um rund 298 ha. Die größte Fläche wurde mit rund 777 ha (5,1 Mio. €) im steirischen Rohrmoos-Untertal erworben.

Für die Auswertung haben willhaben und IMMOunited knapp 5000 Wald- und Alpentransaktionen mit mindestens 5000 m2 Nutzfläche aus den Jahren 2015 und 2020 analysiert.


Autor: Philipp Matzku
30.03.2021, 09:23 MEZ

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